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Ausgabe 2 - 2009 Martin Schäfer, Essen Antidepressive Differentialtherapie bei Patienten mit Lebererkrankungen
Als
Standardtherapie depressiver Symptome bei chronischen Lebererkrankungen haben
sich selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) und noradrenerg-serotonerg
wirkende Substanzen etabliert. Die Dosierung sollte dabei unter engmaschiger
Kontrolle konsequent bis zu einem ausreichenden Therapieansprechen gesteigert
werden. Bei Nichtansprechen ist eine Kombination mit einem zweiten
Antidepressivum oder ein Wechsel auf
eine Substanz mit anderem Wirkprofil empfehlenswert. Die häufigsten Gründe für
Nichtansprechen sind Non-Compliance, Rapid-Metabolizer sowie unzureichende
Dosis und/oder Therapiedauer.
Diagnostische Kriterien der Depression-
Typische Symptome
-
Gedrückte/depressive Stimmung
-
Interessenverlust oder Freudlosigkeit
-
Verminderung der Energie mit erhöhter Ermüdbarkeit, Aktivitätseinschränkung, Verminderung des Antriebs
-
Andere nicht-obligate Symptome
-
Verminderung der Konzentration
-
Verminderung des Selbstwertgefühls und Selbstvertrauen
-
Schuldgefühle und Gefühle von Wertlosigkeit
-
Negative und pessimistische Gedanken
- Suizidgedanken, Selbstverletzungen und Suizidhandlungen
-
Schlafstörungen
-
Verminderter Appetit
Leichte depressive Episode:
Zwei Symptome aus der Gruppe I a-c und zwei Symptome aus der Gruppe II 1-7. Die Symptome
sind nicht besonders ausgeprägt, nur teilweise Einschränkungen der tgl. Aktivitäten, Beruf und
Sozialleben.
Mittelschwere depressive Episode:Zwei Symptome aus der Gruppe I a-c. Drei oder vier Symptome aus der Gruppe II 1-7. Häufig sind
einzelne Symptome besonders ausgeprägt oder eine Vielzahl von Symptomen sind durchgängig
vorhanden. Erhebliche Einschränkungen von den tgl. Aktivitäten, Beruf und Sozialleben.
Schwere depressive Episode:Alle drei Symptome der Gruppe I. Die Stimmung wird oft mit einem Gefühl der Gefühllosigkeit
umschrieben. Vier Symptome aus der Gruppe II 1-7, einige besonders ausgeprägt. Das Ausführen
der tgl. Aktivitäten, des Berufs und des Soziallebens ist praktisch nicht mehr adäquat möglich. Tab. 1: Diagnostische Kriterien einer Depression nach ICD-10
Die Punktprävalenz depressiver Episoden nach
ICD-10 oder DSM-IV (sogenannte „Major Depression“) in der Allgemeinbevölkerung
wird auf 2-7% geschätzt. Zählt man die leichteren depressiven Episoden und
chronisch depressiven Verstimmungen („Dysthymie“) dazu kommt man auf eine
Punktprävalenz von 15-30%. Die
Lebenszeitprävalenz für
eine depressive Störung liegt sogar bei ca. 17%.
Bei Patienten mit Lebererkrankungen ist vor
allem im Rahmen der chronischen Hepatitis C, aber auch bei anderen
Leberfunktionsstörungen ein erhöhtes Risiko für depressive und kognitive
Störungen gezeigt worden.1-4 Depressive Symptome können sich im
Rahmen der Grunderkrankung oder auch als Folge der Therapie entwickeln. So ist
vor allem bei der Interferontherapie der chronischen Hepatitis eine Inzidenz
von klinisch relevanten depressiven Syndromen zwischen 10 und 60% gezeigt
worden.5 Auch eine Behandlung mit Kortikosteroiden oder Opiaten zur
Schmerzkontrolle ist gehäuft mit dem Auftreten depressiver Syndrome verbunden.
Differentialdiagnostisch abzugrenzen ist das „Müdigkeitssyndrom“ (sekundäres
Fatigue-Syndrom), das bei zahlreichen
Lebererkrankungen vor allem
im Rahmen schon bestehender Leberfunktionsstörungen zu finden ist.4
Fortschreitende Lebererkrankungen mit klinisch manifesten
Funktionseinschränkungen können zu organisch bedingten kognitiven Störungen
führen, die ebenfalls nicht Symptom einer Depression sein müssen, von diesen
aber differentialdiagnostisch abzugrenzen sind.
Definition der Depression
Tabelle 1 zeigt die Kern-
und Zusatzsymptome nach ICD-10, die die Diagnose einer depressiven Symptomatik
wahrscheinlich machen. Diese Symptome müssen über einen Zeitraum von mindestens
14 Tagen kontinuierlich bestehen. Einzeln auftretende Symptome wie Müdigkeit,
Konzentrationsstörungen oder Schlafstörungen oder über einzelne Tage
auftretende depressive Stimmungen erlauben nicht die Diagnose einer manifesten
depressiven Störung. Im Falle einer klaren Assoziation mit einer „organischen
Ursache“ ist die Diagnose einer „organisch bedingten
Depression“
zu stellen.
Grundlagen der
antidepressiven Therapie
Neben einer psychosozialen
Begleittherapie bis hin zu einer symptomorientierten spezifischen
Psychotherapie stellt die Pharmakotherapie den wichtigsten Baustein einer
effektiven Depressionsbehandlung dar. Obwohl für die Wirksamkeit einzelner
Antidepressiva (AD) bisher nicht eindeutige Unterschiede gezeigt werden
konnten, sind gerade bei bestehender Lebererkrankung differentielle
Überlegungen bezüglich Vor- und Nachteile einzelner Antidepressiva notwendig.
Zudem sollten bei Nichtansprechen auf die Therapie verschiedene Basisstrategien
beachtet werden, um einen möglichst optimalen Therapieerfolg zu erzielen.
Antidepressiva
Unter den Antidepressiva (AD) werden
verschiedene Gruppen unterschieden nach ihrem dominierenden Wirkmechanismen
(Tab. 2). Als unselektive Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer
gelten die tri- und tetrazyklischen AD.
Weitere Gruppen bilden selektive
Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), selektive
Noradrenalin-Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI), selektive
Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (NARI), noradrenerge und spezifisch
serotonerge AD (NaSSA), Dopamin- und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (DNRI),
Monoaminooxidasehemmer, Melatoninantagonisten und selektive 5-HT2c-Antagonisten
sowie pflanzliche Präparate (Hypericum perforatum). Aus Gründen der
Übersichtlichkeit sind in Tabelle 2 nur die fakultativ bei Lebererkrankungen
einsetzbaren AD und die wichtigsten Nebenwirkungen aufgelistet.
Welches Antidepressivum
wann?
 Abb. 1: Potenzial der Interaktionen mit dem Cytochrom P450 System neuerer Antidepressiva
 Abb. 2: Möglicher Stufenplan der Pharmakotherapie von Depressionen bei Lebererkrankungen*
Unterschiede in der Wirksamkeit einzelner
Antidepressiva sind nicht klar belegt. Eine aktuelle Metaanalyse über 117
prospektive randomisierte Studien bei 25.928 Patienten sah allerdings die beste
Wirksamkeit bei Mirtazapin, Escitalopram, Venlafaxin und Sertralin, wobei
Escitalopram und Sertralin das beste Verträglichkeitsprofil zeigten.6
Für Duloxetin, Paroxetin und Fluvoxamin wurde eine etwas geringere Wirksamkeit
ermittelt, wobei Reboxetin signifikant weniger wirksam war als alle anderen
Vergleichssubstanzen. Die Daten beziehen sich jedoch nicht auf Patienten mit
Lebererkrankungen.
Neben der Wirksamkeit ist für die Auswahl einer
Substanz das Nebenwirkungs- und Sicherheitsprofil entscheidend. Hierbei spielen
in erster Linie bestehende Grunderkrankungen eine Rolle, aber auch depressions-
und patientenspezifische Aspekte. So sind bei Patienten frühere Erfahrungen mit
bestimmten Substanzen zu erfragen und z.B. bei bestehender Adipositas auch
Ängste vor Appetit- bzw. Gewichtszunahme zu berücksichtigen. Eine
Prostatahypertrophie, ein Engwinkelglaukom oder Herzrhythmusstörungen bzw. eine
schwere Herzinsuffizienz gelten vor allem noch für die älteren trizyklischen
Antidepressiva als Kontraindikation. Vorbekannte Epilepsien sind
Kontraindikationen für Bupropion. Unter Venlafaxin ist bei bekanntem Hypertonus
auf hypertone Krisen zu achten.
Bestehende Leber- und
Nierenerkrankungen mit Funktionseinschränkung müssen je nach Verstoffwechselung
in die Entscheidung mit eingebunden werden (Tab. 2). Bei zahlreichen
Antidepressiva sind Leberwertanstiege als mögliche Nebenwirkung angegeben, insbesondere
bei den tri- und tetrazyklischen Antidepressiva und der neuesten zugelassenen
Substanz Agomelatin. Hier sollte ein engmaschiges Monitoring der Leberwerte
erfolgen. Da die meisten Antidepressiva über die Leber verstoffwechselt werden,
ist bei Leberfunktionsstörungen fast immer eine Anpassung der Dosis
erforderlich (zumeist Dosisreduktion von 30-50%). Problematisch sind hier vor
allem Trizyklika. Bei bestehender Komedikation ist das Interaktionspotenzial
mit dem Cytochromsystem der Leber zu beachten. Hier sind Medikamente
vorteilhaft, die ein möglichst geringes Interaktionsrisiko aufweisen (Abb. 1).
Die meisten Antidepressiva sind bei Nierenfunktionsstörungen unproblematisch,
jedoch sollte im Einzelfall auch hier eine Dosisanpassung gegebenenfalls nach
Spiegelmessung erfolgen.
Immer wieder diskutiert wird das Blutungsrisiko
unter Antidepressiva. Angenommen wird eine Thrombozytenfunktionsstörung
aufgrund eines veränderten Serotoninstoffwechsels, insbesondere bei vorwiegend
serotonerg wirkenden Antidepressiva. Eine aktuelle Fall-Kontrollstudie
untersuchte das Blutungsrisiko unter Antidepressivatherapie, wobei zwischen
SSRIs, Trizyklischen AD und andere AD unterschieden wurde.7 Als
andere AD wurden Mianserin, Mirtazapin, Reboxetin, Trazodon und Venlafaxin
zusammengefasst. Insgesamt wurden 11.025 Patienten mit allgemeinen Blutungen
und 1.008 Patienten mit gastrointestinalen Blutungen verglichen mit 21.846
Kontrollen. AD generell ebenso wie AD-Subgruppen waren nicht mit einem erhöhten
Blutungsrisiko assoziiert. Gastrointestinale Blutungen waren leicht häufiger
bei Patienten mit AD (OR 1.34), wobei Trizyklika keine, SSRIs eine nicht
signifikante und andere AD eine signifikante Risikoerhöhung (OR 1.74)
aufwiesen.
Praktisches Vorgehen bei
Lebererkrankungen
Die meisten Publikationen bei Lebererkrankungen
und insbesondere der chronischen Hepatitis C liegen zu Citalopram, Escitalopram
und Paroxetin vor (Übersicht bei8). Paroxetin hat gegenüber den
beiden anderen Substanzen ein etwas erhöhtes Interaktionsrisiko. Die
Anfangsdosierungen liegen bei 5 mg für Escitalopram und 10 mg für Citalopram
und Paroxetin bei einmaliger Gabe (am besten morgens). Die Aufdosierung erfolgt
je nach Verträglichkeit und kann individuell unterschiedlich sein. Die
normalerweise geringste wirksame Dosierung liegt bei 10 mg/Tag für Escitalopram
und 20 mg für Citalopram und Paroxetin. Bei fehlender Besserung sollte nach ca.
3 Wochen eine Dosiserhöhung erfolgen. Eine antidepressive Wirksamkeit ist stets
erst nach ca. 14 Tagen Therapie zu erwarten. Bei erneutem Nichtansprechen ist
eine weitere Dosiserhöhung notwendig.
Stehen Schlafstörungen im Vordergrund bietet
sich in erster Linie die Gabe von Mirtazapin an. Hier kann mit 15 mg zur Nacht
begonnen werden. Die antidepressive Wirkung ist erst bei 30 mg/Tag zu erwarten.
Weitere Erhöhungen auf bis zu 60 mg/Tag sind möglich. Als neue Substanz steht
bei dieser Indikation auch Agomelatin zur Verfügung, dessen Nebenwirkungsprofil
quasi dem von Placebo entspricht. Allerdings wurden Leberwerterhöhungen beschrieben,
ohne dass jedoch bisher Fälle von Lebertoxizität publiziert wären. Insgesamt
bestehen bei Patienten mit Lebererkrankungen bisher keine ausreichenden
Erfahrungen.
Als weitere Möglichkeiten bzw. Mittel 2. Wahl
können Venlafaxin, Duloxetin, Reboxetin oder Bupropion gegeben werden.
Weiterhin kommen klassische AD in Frage. Hier sind die jeweiligen spezifischen
Nebenwirkungen zu beachten.
Was tun bei Nichtansprechen?
Im Regelfall ist bei Respondern eine Besserung
der Grundsymptomatik von 40-50% zu erwarten, die sich nach 2-3 Wochen Therapie
oder nach einer entsprechenden Dosisänderung einstellen sollte (z.B. durch
entsprechende Depressionsskalen definierbar). Bei Nichtansprechen sollte
zunächst bei guter Verträglichkeit eine kontinuierliche Dosissteigerung
erfolgen. Natürlich muss auch die Compliance überprüft werden, da bei
unregelmäßiger Einnahme z.B. aufgrund von Nebenwirkungen kein antidepressiver
Effekt zu erwarten ist. Gerade von den höher zu dosierenden AD (Venlafaxin,
Trizyklische AD) lassen sich gut Serumspiegel bestimmen, nach denen überprüft
werden kann, ob überhaupt eine Wirkung zu erwarten wäre. Eine zunehmende
Bedeutung nimmt die Suche nach den Patienten möglicherweise belastenden
Nebenwirkungen ein, da hier versteckte Gründe für eine Nichteinnahme liegen
(z.B. sexuelle Dysfunktion).
Ist auch bei regelmäßiger Einnahme und
ausreichender Dosierung einer Substanz keine wesentliche Besserung zu sehen,
sollte entweder eine Kombinationsbehandlung erwogen werden oder ein Wechsel auf
eine Substanz mit anderem Wirkmechanismus erfolgen (Abb. 2). Für eine
Kombination spricht ein Teilerfolg der bisherigen Behandlung ohne Tendenz zur
weiteren Besserung. Die von uns am häufigsten gewählte Kombination stellt die
abendliche Gabe von Mirtazapin mit der morgendlichen Ergänzung durch Citalopram
oder Escitalopram dar. Hier wird der sedierende Effekt von Mirtazapin und ein
kombinierter Wirkmechanismus über das serotonerge und noradrenerge System
ergänzt durch die selektive Serotoninwiederaufnahmehemmung von Citalopram bzw.
Escitalopram ohne Sedierung. Gelegentlich gelingt hier eine Wirkung, die mit
einer einzelnen Substanz nicht erzielt werden konnte. Als weitere
Kombinationsmöglichkeit kann man z.B. Reboxetin mit einer selektiven
noradrenergen Wirkung kombinieren mit überwiegend serotonerg wirkenden
Substanzen. Kombinierbar erscheinen am ehesten Substanzen mit unterschiedlichem
Wirkprofil und möglichst geringen Wechselwirkungen. Umstellungen können z.B.
von selektiv serotonergen Substanzen auf kombinierte noradrenerg-serotonerge AD
erfolgen (Venlafaxin, Duloxetin, Mirtazapin), auf tri- oder tetrazyklische AD
oder auch auf das dopaminerg wirkende Bupropion oder den Melatoninantagonisten
Agomelatin. Die Entscheidung ist außer vom Wirkmechanismus abhängig von erkennbaren
Risikofaktoren für potenzielle Nebenwirkungen (Hypertonus, Harnverhalt, erhöhte
Anfallsneigung, schon bestehende serotonerg bedingte Nebenwirkungen, etc.).
Therapieresistenz
Je nach Definition kann im Falle einer
dreimonatigen konsequent durchgeführten erfolglosen Therapie oder z.B. nach dem
Nichtansprechen auf drei verschiedene Antidepressiva von einer
therapieresistenten Depression gesprochen werden. Die dann weiter gültigen
Empfehlungen können nicht auf die spezielle Situation von Patienten mit Lebererkrankungen
insbesondere bei sekundär verursachten Depressionen durch Zytokine oder
Kortikosteroide übertragen werden. Im Einzelfall zu erwägen wären additive
Therapien mit so genannten „stimmungsstabilisierenden“ Medikamenten (Lithium,
Valproinsäure) oder z.B. eine Kombination mit atypischen Neuroleptika
(Quetiapin, Aripirazol, Olanzapin). Kasuistisch konnte auch ein additiver
Effekt von Tryptophan bei Interferonassoziierten therapieresistenten
Depressionen gezeigt werden.9 Auf Verträglichkeitsprobleme ist hier
besonders zu achten.
Wichtig ist bei
Feststellung einer Therapieresistenz die nochmalige ausführliche Prüfung
möglicher Gründe für das Nichtansprechen. Zu nennen sind hier neben der
Non-Compliance oder einer zu geringen Dosierung eine zu schnelle hepatische
Verstoffwechselung („rapid metabolizer“) mit konsekutiv niedrigen
Serumspiegeln. Die Patienten sollten bezüglich organischer oder psychosozialer
Faktoren sorgsam untersucht werden: Neben der Schilddrüsenfunktion oder anderer organischer Ursachen sind bis dahin
unerkannte parallel bestehende Stressoren oder Konflikte denkbar, die nicht auf
eine antidepressive Behandlung, aber eventuell auf eine gesprächstherapeutische
Intervention ansprechen.
PD Dr. med. Martin Schäfer Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Suchtmedizin Kliniken Essen-Mitte Henricistr. 92 · 45136 Essen E-Mail: m.schaefer@kliniken-essen-mitte.de
Literatur
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receptor density and dopamine transport in a patient with hepatic
encephalopathy. Metab Brain Dis. 2000;15(3):173-8.
2 Weissenborn K, Ennen JC, Schomerus H, Ruckert N, Hecker H.
Neuropsychological characterization of hepatic encephalopathy. J Hepatol. 2001;34(5):768-73.
3 Weissenborn K, Bokemeyer
M, Ahl B, Fischer-Wasels D, Giewekemeyer K, van den HJ et al. Functional
imaging of the brain in patients with liver cirrhosis. Metab Brain Dis.
2004;19(3-4):269-80.
4 Weissenborn K, Krause J,
Bokemeyer M, Hecker H, Schuler A, Ennen JC et al. Hepatitis C virus infection
affects the brain-evidence from psychometric studies and magnetic resonance
spectroscopy. J
Hepatol. 2004;41(5):845-51.
5 Schafer A, Wittchen HU, Seufert J, Kraus MR. Methodological
approaches in the assessment of interferon-alfa-induced depression in patients with
chronic hepatitis C - a critical review. Int.J Methods Psychiatr.Res.
2007;16(4):186-201.
6 Cipriani A, Furukawa TA, Salanti G, Geddes JR, Higgins JP,
Churchill R et al. Comparative
efficacy and acceptability of 12 new-generation antidepressants: a multiple-treatments
meta-analysis. Lancet 2009;373(9665):746-58.
7 Barbui C, Andretta M, De
Vitis G, Rossi E, D‘Arienzo F, Mezzalira L et al. Antidepressant drug
prescription and risk of abnormal bleeding: a case-control study. J.Clin.Psychopharmacol.
2009;29(1):33-8.
8 Schaefer M. Clinical management of interferon-alfa-associated
psychiatric side effects during hepatitis C treatment. Hot Topics in Viral Hepatitis 2008;9:11-20.
9 Schaefer M, Winterer J,
Sarkar R, Uebelhack R, Franke L, Heinz A et al. Three cases of successful
tryptophan add-on or monotherapy of hepatitis C and IFNalpha-associated mood
disorders. Psychosomatics 2008;49(5):442-6.
Ausgabe 2 - 2009
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