Faldaprevir bei Koinfektion: Guter Erfolg mit verkürzter Therapie

19. Oktober 2013

14th EACS 2013 Logo

Der neue Proteasehemmer ist auch bei der Koinfektion mit bis zu 84% SVR-Raten sehr gut wirksam.

In der Studie STARTVerso III wurden 308 HIV/HCV-Koinfizierte (naiv oder Replaser) mit einer Faldaprevir-basierten Tripletherapie und dann ggf. noch mit pegIFN/RBV behandelt. 79% hatten Genotyp 1a und 15% eine Leberzirrhose. 

Faldaprevir bei Koinfektion: Study Design

Ergebnisse

Vorgestallt wurden die SVR4-Daten, d.h. die Patienten waren Virus-frei 4 Wochen nach Therapieende. Insgesamt erreichten 74% der Patienten dieses Ziel (74% GT1a, 77% GT1b) und zwar:

72% unter Faldaprevir (120 mg)-Tripletherapie über 24 Wochen
79% unter Faldaprevir (240 mg)-Tripletherapie über 12 Wochen
84% unter Faldaprevir (240 mg)-Tripleherapie über 24 Wochen

In der Per Protocoll-Analyse erreichten sogar über 90% der Patienten die SVR4. Ein virologisches Versagen wurde nur in einem Fall beobachtet.

Die Verträglichkeit war sehr gut.

SVR4 in patients who achieved ETS

SVR in patients who achieved ETS according to
      total treatment duration (Per Protocol)

Proportion of Patients with SVR4 (%)

SVR4 by ART

SVR4 inpatients who achieved ETS

SVR4 in patients who achieved ETS according to tota treatment duration (Per Protocol)


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