Hepatitis C
Boceprevir bei HIV/HCV-Koinfektion

25. Oktober 2011

Die Tripletherapie mit dem HCV-Proteasehemmer Boceprevir ist auch bei HIV/HCV-Koinfektion hochwirksam. Bei 70% der Patienten war HCV zu Woche 24 nicht mehr nachweisbar.

In der Pilot-Studie wurden 98 HCV-therapienaive Patienten entweder mit Tripletherapie (Boceprevir + pegIFN/RBV) oder konventionell (pegIFN/RBV) behandelt. Alle Patienten waren antiretroviral vorbehandelt (ungeboosterter PI,  Raltegrvir, CCR-5-Antagonist, NRTI, kein NNRTI, kein AZT, kein d4T) und alle hatten eine HIV-RNA <50 Kopien/ml.

Nach dem 4wöchigen Lead-in hatten in der Boceprevir-Gruppe 8,8% vs. 4,7% keine nachweisbare HCV-RNA. Zu Woche 8 waren es in der Boceprevir-Gruppe 37% vs. 15%, zu Woche 12 56% vs. 25% und zu Woche 24 70% vs. 34%.

Bei den Nebenwirkungen waren folgende Ereignisse unter der Tripletherapie mit Boceprevir häufiger als unter konventioneller Behandlung: Neutropenie (13% vs 3%), Geschmacksstörung (25% vs 15%), Erbrechen (25% vs 15%), Fieber (34% vs 21%), Kopfschmerzen (28% vs 12%) und verminderter Appetit (28% vs 12%). Mehr Patienten brachen die Studie wegen unerwünschter Wirkungen ab (14% vs 9%). Schwere Nebenwirkungen waren unter Boceprevir jedoch seltener (8% vs 21%).

Key inclusion criteria

Study design

Patient disposition

Virologic response over time

Summary of safety

Most common adverse events with a diference of >= 10% between groups


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